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W.A. Mozart: “Die Zauberflöte”
Arrangiert für Traverso, Violine, Viola und Violoncello von Ehrenfried 1799

Quartett L’ Arcadia: Claire Genewein, Traverso, Plamena Nikitassova, Violine,
Johannes Frisch, Viola, Reto Cuonz, Violoncello

Daniel Fueter, Sprecher

Namensgebend für das Ensemble l’Arcadia ist die musik- und literaturgeschichtlich bedeutende Accademia degli Arcadi, die 1690 in Rom gegründet wurde. Das Ensemble will Zeitgeist und Klangkultur der europäischen Musik des 17. bis frühen 19. Jahrhunderts wieder aufleben lassen und tritt in verschiedenen Formationen auf. An diesem Konzert spielt das Ensemblein Quartettbesetzung – unterstützt durch Daniel Fueter, welcher als Liedbegleiter auftritt. Er unterrichtet Liedgestaltung am Departement Musik der Hochschule Musik und Theater Zürich und leitet das Departement Musik seit 1998. Seit September 2003 ist er Rektor der Hochschule Musik und Theater Zürich.

Vor allem im klassischen Wien war es in Adelskreisen üblich, dass diese ihre geladenen Gesellschaften mit Bearbeitungen aus Opern erfreuen wollten. Ehrenfried war Traversflötist wahrscheinlich aus Mainz und hat mehrere Werke zeitgenössischer Komponisten für sein Instrument bearbeitet. Zu den Vorlagen für Ehrenfrieds Arrangements zählt auch Mozarts Zauberflöte.

Sonntag, 25. Oktober 2009, 17.00 Uhr

Dorfkirche St. Arbogast

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Lesung und Filmvorführung: Zwei Männer, ein Mord und eine Schallplattenverkäuferin

Winter 1933/34, eine wahre Geschichte:
Waldemar Velte und Kurt Sandweg aus Wuppertal wollen weg aus dem durch die Wirtschaftskrise gebeutelten Deutschland – weg, um in Indien ein neues Leben zu
beginnen.
Um sich das Reisegeld zu beschaffen, überfallen sie eine Bank. Diese Aktion fordert den ersten Toten. Auf der Flucht in den Süden kommen sie nur bis Basel. Hier lernen sie die Schallplattenverkäuferin Dorli kennen. Der eine verliebt sich und kauft jeden Tag eine Tango-Platte, bis das Geld aufgebraucht ist; sie brauchen wieder neues…

Ein Buch und ein Film erzählen diese Geschichte.

Alex Capus:
Fast ein bisschen Frühling (2002)

liest aus seinem Buch und erzählt über den wahren Hintergrund der Geschichte.
Alex Capus ist Autor des Bestsellers “Der Himmelsstürmer”

Helmut Förnbacher:
Sommersprossen (1968)
Das Wanderkino Winterthur ermöglicht diesen alten Film zu zeigen.
Teile des Films wurden in Muttenz gedreht.

Sonntag, 22. November 2009, 17.00 Uhr
Aula, Schulhaus Donnerbaum, Muttenz

Der Kulturverein Muttenz lud am 22.11.2009 zu einer Lesung mit dem bekannten Schweizer Autor, Alex Capus und zur Filmvorführung  Sommersprossen in die Aula Donnerbaum ein.
  • Dorli 1959Dorli 1959
  • Dorli 1972Dorli 1972
  • Dorli 1981Dorli 1981
  • Alex CapusAlex Capus

Das Buch des Schweizer Autors, Alex Capus „Fast ein bisschen Frühling“ und der Film „Sommersprossen“ von und mit Helmut Föhrnbacher aus dem Jahre 1968, erzählen die Geschichte zweier deutscher Freunde, Kurt Sandweg und Waldemar Velte, die in den 1930er Jahren nach einem Banküberfall mit Todesfolge  auf der Flucht, aus Nazi-Deutschland in Richtung Indien waren.  Ihre Flucht endete  jedoch bereits in Basel, wo sie in einem Kaufhaus  in der Schallplattenabteilung auf die junge Verkäuferin Dorly Schupp treffen und sich einer der Beiden in sie verliebte. So geschah hier, was andernorts vielleicht zu vermeiden gewesen wäre. Die beiden überfielen die Wever-Bank an der Elisabethenstrasse in Basel, wobei zwei Polizisten ihr Leben lassen mussten. Und bei der anschliessenden Verfolgung gerieten noch drei Polizisten in ihr Visier. Der Fall Sandweg/Velte erregte damals in Basel und der ganzen Schweiz grosses Aufsehen und die verbliebenen Zeitzeugen erinnern sich noch heute an die fetten Schlagzeilen, die Leichen im Park und an die Schallplattenabteilung im Globus.  Alex Capus hat diese authentische Geschichte um Freundschaft und Treue, Liebe und Verrat akribisch recherchiert. Immer wieder fliessen Polizeiprotokollabschnitte, Beobachtungen oder Aussagen aus Verhören der Kantonspolizei ein.

In seiner Lesung, in der voll besetzten Aula Donnerbaum,  schildert Capus auf amüsante und spannende Art, was ihn dazu bewegte den Roman zu schreiben, für den er nach eigenen Angaben 22 Fassungen schrieb und die Kuriositäten, die ihm beim Recherchieren widerfuhren. So zum Beispiel, als ihm die Kriminalpolizei im Jahre 1987 im Basler Lohnhof grosszügig Akteneinsicht gewährte und er kopieren und abschreiben durfte so viel er wollte, jedoch die Polizei sich nach Erscheinen des Buches im Jahre 2002 an ihn wandte mit der Bitte, ihr bei der Nachforschung behilflich zu sein, zumal alle Akten, des grössten, je dagewesenen Kriminalfalls der Nordwestschweiz, verschollen seien. Was aus Dorly Schupp geworden war, weiss niemand ausser, dass sie sich 1942 auf der Einwohnerkontrolle in Basel nach Genf abmeldete, dort aber nie eintraf. Wenige Tage nach Erscheinen des Romans schickte Dorly Schupp dem Autor eine Postkarte und gratulierte ihm zu seinem Buch. Nach Dorly, die mittlerweile weit mehr als 100 Jahre alt sein muss, suchen sowohl Alex Capus als auch die Kriminalpolizei vergeblich, ebenso wie nach den Akten, die sich möglicherweise ein pensionierter Polizeibeamter als Souvenir in den Ruhestand mitgenommen hat. So strickt sich die Geschichte weiter. Zeitzeugen melden sich, legen ihre Sicht der Dinge dar, in den Schreibtischschubladen der Polizei tauchen plötzlich neue Beweismittel auf  und wie jüngstes Beispiel zeigt: Verwandte von Dorly, warten an der Lesung mit einem Foto von Dorly aus dem Jahre 1972 auf und berichten, dass  sie zweimal verheiratet und insgesamt vier Kinder hatte, im Welschland, Tessin und zuletzt in Fribourg lebte und sie Dorly  als liebe und fröhliche Frau in  Erinnerung haben.

Der zweite Teil der Veranstaltung war dem aus dem Jahre 1968 stammenden Gangsterfilm „Sommersprossen“ von und mit Helmut Förnbacher gewidmet. Der Film, mit seinen etwas verblassten Farben, traf wohl den Zeitgeist der 1968er, Romantik, gepaart mit Brutalität, im Stil von  „Bonnie und Clyde“ der ebenfalls aus dieser Zeit stammt. Das Rattern  des 35mm Projektors und der Projektionswagen aus den 1950er Jahren, aber auch die vielen bekannten Drehorte in Basel, Muttenz Dorf und Umgebung, sowie die vielen prominenten Schauspieler und Schauspielerinnen wie Margrit Rainer, Schaggi Streuli, Ruedi Walter, Paul Bühlmann u.a. versetzen dabei das Publikum in nostalgische Schwärmereien.


 

Ein Podiumskonzert mit Künstlerinnen und Künstlern der Talentförderung Musikschulen Baselland

 

Seit Beginn des Schuljahres 2009/2010 führen elf Musikschulen des Kantons Baselland eine Klasse für Talentförderung. Das Ziel dieses Projektes ist es, mit finanziell günstigen Bedingungen für die Jugendlichen eine motivierende und professionelle Umgebung zu schaffen, wo sie sich gemeinsam künstlerisch entwickeln und unterstützen können. Voraussetzung ist, dass die Schüler/innen der Beschäftigung mit dem Instrument zentrale Bedeutung beimessen. Eine Aufnahmeprüfung und regelmässige Auftritte in Klassenstunden, Podiumskonzerten und Wettbewerben dienen der Überprüfung der individuellen Leistungen und Fortschritte. Am Konzert in Muttenz wird eine Auswahl der Talentförderung auftreten.

Mittwoch, 21. April 2010, 19.30 Uhr
Dorfkirche St. Arbogast


Zu seinem 250. Geburtstag

Essen mit Johann Peter Hebel

Der bekannte Hebelkenner und Mitglied der Basler Hebelstiftug Beat Trachsler liest Gedichte und Texte von Johann Peter Hebel. Wir essen dazu ein passendes Menü, kreiert vom Team der Wirtschaft zur Waage in Muttenz.

Johann Peter Hebel (*10. Mai 1760 in Basel; † 22. September 1826 in Schwetzingen) war ein deutscher Dichter aus dem alemannischen Sprachraum Südbadens, evangelischer Theologe und Pädagoge. Er gilt gemeinhin als der bedeutendste alemannische Mundartdichter. Bekannt wurde er vor allem durch seine Gedichte und durch zahlreiche Kalendergeschichten.

Beat Trachsler, Dr. phil. , Basel (u.a. Träger der Johann Peter Hebel-Gedenkplakette der Gemeinde Hausen i. Wiesental, 1991, ausgezeichnet mit dem "Hebeldank" der Hebelkommission Lörrach, 2001)

Sonntag, 14. März 2010, 17.00 Uhr
Wirtschaft zur Waage Muttenz

Die Zahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer ist auf 80 begrenzt. Unnummerierte Billette nur im Vorverkauf erhältlich nach dem Motto "S het solangs het".

Eintritt und Menu (Suppe, Hauptgang, Dessert, trockenes Gedeck): Fr. 45.-
Mit Ausweis: Mitglieder Fr. 40.-, StudentInnen und SchülerInnen Fr. 30.-

Vorverkauf ab 18. Februar nur bis Mitwoch, 10. März 2010
Die Billette müssen bis spätestens Mittwoch, 10. März, 18.00 Uhr in der Papeterie Rössligasse bezogen und bezahlt werden.

Spaziergang mit Johann Peter Hebel
mit Helen Liebendörfer

Ein literarischer Spaziergang mit Johann Peter Hebel durch die Stadt Basel. Wir durchstreifen einige Altstadtgassen auf den Spuren von Hebel, überlegen, wie sie zu seiner Zeit ausgesehen haben und hören Ausschnitte aus seinen Briefen, den Alemannischen Gedichten und Geschichten aus dem Schatzkästlein.

Bitte gut zu Fuss sein.

Samstag, 20. März 2010, von 10.00–11.45 Uhr

Die Zahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer ist auf 25 begrenzt. Billette nur im Vorverkauf erhältlich nach dem Motto "S het solangs het".

Eintritt: Fr. 20.-
Mit Ausweis: Mitglieder Fr. 15.-, StudentInnen und SchülerInnen Fr. 10.-

Vorverkauf ab 18. Februar 2010
Die Billette müssen bis spätestens Freitag, 19. März, 18.00 Uhr in der Papeterie Rössligasse bezogen und bezahlt werden.

 

Sonntag, 14. März 2010
Der bekannte Hebelkenner Dr. phil. Beat Trachsler las in der vollbesetzten Wirtschaft zur Waage Gedichte und Texte von Johann Peter Hebel passend zu einem Dreigangmenü (Jobbeli-Suppe, Brotis nach Chüngis Art mit Grumbirestock, Öpfelchräpfli mit Vanille-Sosse).

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 Samstag, 20. März 2010
Unsere ehemalige Vizepräsidentin Dr. h. c. Helen Liebendörfer führte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf Hebels Spuren vom Totentanz, durch die Petersgasse zur Peterskirche, anschliessend zum Marktplatz, Rheinsprung, Martinskirche, Münsterplatz, Kreuzgang Münster bis zur Pfalz.

Wer den Rundgang ebenfalls noch machen möchte, dem sei das neu erschiene Büchlein "Spaziergang in Basel mit Johann Peter Hebel" von Helen Liebendörfer empfohlen (erschienen im F. Reinhardt Verlag, Fr. 19.80, 65 S.)

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Ein Podiumskonzert mit Künstlerinnen und Künstlern der Talentförderung Musikschulen Baselland

Seit Beginn des Schuljahres 2009/2010 führen elf Musikschulen des Kantons Baselland eine Klasse für Talentförderung. Das Ziel dieses Projektes ist es, mit finanziell günstigen Bedingungen für die Jugendlichen eine motivierende und professionelle Umgebung zu schaffen, wo sie sich gemeinsam künstlerisch entwickeln und unterstützen können. Voraussetzung ist, dass die Schüler/innen der Beschäftigung mit dem Instrument zentrale Bedeutung beimessen. Eine Aufnahmeprüfung und regelmässige Auftritte in Klassenstunden, Podiumskonzerten und Wettbewerben dienen der Überprüfung der individuellen Leistungen und Fortschritte. Am Konzert in Muttenz wird eine Auswahl der Talentförderung auftreten.


 

 

Der Kulturverein Muttenz und regioartgrellingen stellen vielfältige Werke von 13 Scherenschnittkünstlerinnen und -künstlern aus. Die ausgestellten Schnitte versuchen dem Besucher einen Zugang zur Vielfalt dieser Kunstgattung zu eröffnen. Filigrane Schnitte mit heimatbezogenen Themen aus der Region, dem Lebensumfeld der Künstlerinnen und Künstler und ihrer Fantasie, bilden den einen Pol des Spannungfeldes der Ausstellung; zeitgenössische und zeitkritische, teils farbige, teils grafisch reduzierte, bilden den andern.
Die Kunst des Scherenschnitts in der Praxis wird während der Ausstellung vor Ort gezeigt.

Gemeindezentrum, Karl Jauslin-Saal, Muttenz

28. Mai – 6. Juni 2010

Gemeindezentrum, Karl Jauslin-Saal, Muttenz

Vernissage:
Freitag, 28. Mai 2010, um 18.30 Uhr (Türöffnung 18.00 Uhr)

Öffnungszeiten
Freitag, 28. Mai und Freitag, 4. Juni jeweils 18.00 – 21.00 Uhr
Samstag, 29. Mai und Sonntag, 30. Mai sowie
Samstag, 5. Juni und Sonntag, 6. Juni jeweils 10.30 – 17.00 Uhr

Sponsoren
Jenzer Fleisch + Feinkost AG
kulturelles.bl
Einwohnergemeinde Muttenz
Basellandschftliche Kantonalbank Laufen
EBM Münchenstein
Ellenberger AG, Einrahmungen
Franziska Stalder, Grellingen
Gemeinde Grellingen

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